Vorsicht vor Hundedieben im Ausland!
Österreichs Club für Tierhalter gibt Tipps
Hundediebstähle in Urlaubsländern häufen sich in den Sommermonaten, warnen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Vermehrt schlagen Hundediebe in beliebten Urlaubsorten zu. Die Hunde werden entführt und in vielen Fällen weiterverkauft. Besonders beliebt sind teure Rassehunde, wie Französische Bulldogge und Golden Retriever. Ihr Schicksal bleibt meist ungewiss. Der Schmerz über den Verlust von entführten Hunden trifft Hundebesitzer schwer. Deshalb warnen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH im Urlaub besonders auf ihre Hunde zu achten.
„Egal ob beim Schwimmen am Strand, im Vorgarten von Ferienanlagen oder Ferienhäusern, abends in überfüllten Fußgängerzonen, vor Supermärkten oder Restaurants – lassen Sie ihren Hund im Ausland niemals unbeaufsichtigt,“ warnt Dr. Erich Goschler, von den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH, alle Hundebesitzer. „Wenn Ihr Hund gestohlen wird, ist die Chance ihn wieder zurückzubekommen meist Null.“ Dreiste Hundediebe entführen jedes Jahr unzählige Hunde aus beliebten Urlaubsorten in Italien, Portugal, Spanien und weiteren Ländern. Die meisten von ihnen sehen ihre Besitzer nie wieder.
Wichtig sei daher, die in Österreich vorgeschriebene Chip-Pflicht bei Hunden nicht zu ignorieren. So kann ein gefundener Hund vom Tierheim oder Tierarzt via Datenbank seinem Besitzer wiedergebracht werden. Außerdem empfiehlt sich, stets eine Aufsichtsperson für den Hund zu bestimmen. Ebenfalls hilfreich ist das neuartige Tierortungs-GPS „Tractive“, mit dem sich jederzeit über das eigene Mobiltelefon die Position des Hundes bestimmen lässt.